“Pilger der Hoffnung - Tut, was ich euch auftrage“
(2025)
Pilger der Hoffnung war das Motto, das Papst Franziskus für das Heilige Jahr 2025 erwählt hatte. Das Thema Hoffnung war die Vorsetzung des Wallfahrtsmotto aus 2024.
Der Nachsatz – Tut, was ich euch auftrage – richtete sich nun an die Pilger. Als Pilger geht man den Weg, den auch Matthias gegangen ist. Nachfolge Christi und das heißt, seine
Lehre befolgen, die da lautet, sich für andere einzusetzten, da zu sein und beizustehen.
Nur wenn wir bereit sind, unseren Nächsten anzunehmen und ihm zu helfen, kann sich seine Hoffnung auch erfüllen.
Im Matthiasbrief der Erzbruderschaft heißt es: „Keinen Tag soll es geben, an dem du sagen musst: Niemand ist da, der mir die Hände reicht.“ Das Lied von Uwe Seidel singt
von einem Wunsch und einer Hoffnung, die so überaus menschlich sind: nicht allein sein müssen und sich verloren fühlen; dass sich mir doch jemand zuwendet und mir Mut
macht, mich beachtet und mir hilft, Mensch zu sein; „mir die Hände reicht.“ – Und wenn ich es bin, der anderen die Hände reicht?
Als Matthiaspilger sind wir diese Pilger der Hoffnung, die tun, was Jesus uns aufgetragen hat.
