... ohne Dein lebendig Wehn kann im Menschen nichts bestehn.
(2013)

Liebe Schwestern und Brüder,

Eingenickt, abgeschlafft und ohne Antrieb – wer kennt das nicht? Wer hätte nicht schon so da gehangen? Es gibt Situationen, da geht nichts mehr. Das gibt es bei Einzelnen, das gibt es in Bruderschaften, das gibt es in der Kirche. Darüber zu jammern hilft nicht weiter.
Wir haben noch etwas anderes zu bieten: In einem Pfingstlied bekennen wir den Glauben an die Kraft und Macht des Heiligen Geistes. Ohne sein lebendiges Wehen, so sagt es der Hymnus aus dem 12. Jahrhundert, sind wir schnell am Ende.
Das Jahreswort 2013 will uns wieder auf die „Verborgne Kraft und stille Macht" aufmerksam machen, die uns in der Taufe geschenkt wurde. Gottes Geist will wärmen, bewegen, wärmen und heilen.
50 Jahre nach dem 2. Vatikanischen Konzil braucht die Kirche den frischen Wind, den schon Johannes XXIII. sich gewünscht hatte.
Pilger sind Menschen, die nicht einfach jeder Müdigkeit nachgeben. „Krich dich was Wasser und dann weiter, dahinten ist Trier!“ So muss es sein. Das lebendige Wehen des Geistes ist auch in ganz alltäglichen und beiläufigen Ermunterungen zu spüren.


Mit lieben Grüßen aus Mattheis

Bruder Hubert Wachendorf OSB Pilgerpfarrer